
Farida Heuck |
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Als Bildende Künstlerin hat sie sich immer wieder mit dem Spannungsfeld von Kunst und Politik auseinandergesetzt. Neben Präsentationen in Ausstellungsräumen hat Farida Heuck einige ihrer Projekte im öffentlichen Raum - im Stadtraum und auch in öffentlichen Gebäuden wie z.B in Behörden realisiert. Inhaltlich beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit seit mehreren Jahren mit Darstellungen, Ursachen und Formen von Migration und Grenzüberschreitung. Sie versteht jedoch Grenzüberschreitung nicht nur im Sinne von Ein- und Auswanderung, sondern auch als ein Mittel, um Möglichkeiten des Transfers und der Kooperation zwischen Kunst, Wissenschaft und politischem Aktivismus auszuloten. Ihr zentraler Arbeitsansatz sind Fragen nach Identitätszuschreibung im alltäglichen Leben, deren Stereotypisierung, die daraus folgenden Ein- und Ausschlusskriterien und die Festschreibung rassistischer Denkweisen. Ihre multimedialen, orts- und kontextspezifischen Installationen versteht sie als Schnittstelle zwischen ihrer theoretischen Auseinandersetzung, den staatlich generierten Bildwelten (dem Regieren von Migration) und dessen medialer Repräsentation. Ihre Projekte sind von dem Interesse geleitet, der pauschalen Kriminalisierung von Migration eine komplexere Sichtweise entgegen zu setzen und die politischen Zusammenhänge zu durchleuchten. Das Schaffen von Utopien, um damit auf reale Zusammenhänge zu verweisen ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Verfahrensweise. |
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